Nixstein in Strehla an der Elbe
Unterhalb der Elbe liegt zwischen Strehla und Cottewitz ein breiter Granitfelsen: der Nixstein. Er ragte früher in einer Breite von über acht Metern (sechzehn Ellen) bis zur Mitte des Flusses aus dem Wasser, gefährdete die Schifffahrt, verursachte Eissperren mit daraus folgendem Hochwasser und war Anlass für eine ätiologische Erzählung,[21] die den Namen Nixstein durch Wohnungen von Nixen im Granitfelsen erklärte.

Versuche, den Nixstein in der Elbe in den Jahren 1870, 1904, 1908, 1911 und 1929 wegzusprengen, waren nicht sehr erfolgreich, bis im Jahr 1936 große Sprengungen unter Wasser schließlich eine gefahrlose Schifffahrt ermöglichten.

Am Elbufer von Strehla steht seitlich des Elbweges Am Nixstein ein erhalten gebliebener Granitblock des Nixsteins an einem toten Elbarm.

Quelle: Wikipedia





Sagen vom Nixstein


Nahe der Stadt Strehla lag in der Elbe ein großer Felsen, der Nixstein. Da er bei normalem Wasserstand unterhalb der Wasseroberfläche war, stellte er über Jahrhunderte eine große Gefahr für ortsunkundige oder unaufmerksame Schiffer dar. Über den Nixstein erzählt man sich folgende Geschichte:
Eines Nachts kam der Nix in die Stadt und ging zur Hebamme. Er bat sie, mit ihm zu gehen, denn seine Frau läge schwer in den Wehen. Zuerst sträubte sich die Hebamme, denn sie hatte Angst, es könne eine List sein. Doch der Nix flehte so ernsthaft, dass sie ihm schließlich glaubte und mitging.
Er führte sie zum Nixstein. Dort ging das Wasser der Elbe zurück, damit die Hebamme in das Haus des Nix treten konnte. Sie half der Frau des Nix bei der Entbindung. Als sie mit ihrer Arbeit fertig war, schleppte der Nix eine große Truhe mit Goldstücken an. Seine Frau hatte sie aber schon heimlich gewarnt, den Schatz nicht anzunehmen. Die Hebamme bestand darauf, nicht mehr als ihren üblichen Lohn – drei Taler – zu erhalten, und damit brachte der Nix sie wieder ans Ufer und geleitete sie nach Hause.
Doch so oft sie später eines dieser Geldstücke ausgab, es kehrte immer wieder auf unerklärliche Weise in ihre Geldbörse zurück. So konnte sie bis zu ihrem Ende sorgenfrei leben.

Quelle: Mythenpflege




Der Nixstein ist das Tor zu einem wunderbaren unterirdischen Schlosse, voll von Schätzen und Perlen. In hellen Sommernächten kommen die Nixen hervor und beteiligen sich als weißgekleidete Jungfrauen am Tanze im nahen Strehla. Kurz vor Mitternacht müssen sie in ihr feuchtes Element zurückkehren. Zwei Jünglinge schlichen ihnen durch die Elbwiesen nach und sahen, wie sie beim zwölften Glockenschlage die menschliche Gewandung von sich warfen und lachend in die offene Pforte des Steins mit ihrem Fischschwanz hineinschlüpften.
Hier kommt jährlich ein Mensch um. Auch sieht man hier oft Wäsche zum Trocknen aufgehängt, so den Nixen gehört; es sitzt eine Person darauf, welche Schuhe flickt und verschwindet, wenn jemand zu dem Stein kommt. Zuweilen kommt von hier ein Frauenzimmer in die Stadt, dessen Kleider an den Füßes naß sind, das dann Waren einkauft und am Felsen wieder verschwindet.
Ein Mann zu Pferde, gestiefelt und gespornt, ist zur Hebamme in die Stadt gekommen und hat sie genötigt, mit ihm zu gehen, ihr auch heilig versichert, daß ihr nichts geschehen sollte. Wie sie beide an den Felsen gekommen, habe er mit der Rute daran geschlagen, da habe sich der Felsen aufgetan und sie sind in ein reichverziertes Gemach getreten, worin eine kranke Frau gelegen. Nachdem die Wehmutter der kranken Frau geholfen, habe der Mann eine Mulde voll Goldstücke ins Zimmer gebracht und sie genötigt, soviel Geld zu nehmen, wie ihr beliebe. Diese aber hat, nach vorhergegangener Warnung der Frau, nicht mehr genommen, als ihr gebührte, worauf jener die Mulde mit den Worten: "Das hat dir Gott geraten" wieder hinausgetragen. Ohne Schaden kam die Frau aus dem unterirdischen Gemach heraus. Das Geldstück ist der Frau, sobald sie es ausgegeben, wieder von selbst in die Tasche gekommen.


Quelle: Oschatz-damals (Heimatbuch für Schule und Haus)
 
Nixstein in Strehla an der Elbe
Unterhalb der Elbe liegt zwischen Strehla und Cottewitz ein breiter Granitfelsen: der Nixstein. Er ragte früher in einer Breite von über acht Metern (sechzehn Ellen) bis zur Mitte des Flusses aus dem Wasser, gefährdete die Schifffahrt, verursachte Eissperren mit daraus folgendem Hochwasser und war Anlass für eine ätiologische Erzählung,[21] die den Namen Nixstein durch Wohnungen von Nixen im Granitfelsen erklärte.

Versuche, den Nixstein in der Elbe in den Jahren 1870, 1904, 1908, 1911 und 1929 wegzusprengen, waren nicht sehr erfolgreich, bis im Jahr 1936 große Sprengungen unter Wasser schließlich eine gefahrlose Schifffahrt ermöglichten.

Am Elbufer von Strehla steht seitlich des Elbweges Am Nixstein ein erhalten gebliebener Granitblock des Nixsteins an einem toten Elbarm.

Quelle: Wikipedia



Sagen vom Nixstein

Nahe der Stadt Strehla lag in der Elbe ein großer Felsen, der Nixstein. Da er bei normalem Wasserstand unterhalb der Wasseroberfläche war, stellte er über Jahrhunderte eine große Gefahr für ortsunkundige oder unaufmerksame Schiffer dar. Über den Nixstein erzählt man sich folgende Geschichte:
Eines Nachts kam der Nix in die Stadt und ging zur Hebamme. Er bat sie, mit ihm zu gehen, denn seine Frau läge schwer in den Wehen. Zuerst sträubte sich die Hebamme, denn sie hatte Angst, es könne eine List sein. Doch der Nix flehte so ernsthaft, dass sie ihm schließlich glaubte und mitging.
Er führte sie zum Nixstein. Dort ging das Wasser der Elbe zurück, damit die Hebamme in das Haus des Nix treten konnte. Sie half der Frau des Nix bei der Entbindung. Als sie mit ihrer Arbeit fertig war, schleppte der Nix eine große Truhe mit Goldstücken an. Seine Frau hatte sie aber schon heimlich gewarnt, den Schatz nicht anzunehmen. Die Hebamme bestand darauf, nicht mehr als ihren üblichen Lohn – drei Taler – zu erhalten, und damit brachte der Nix sie wieder ans Ufer und geleitete sie nach Hause.
Doch so oft sie später eines dieser Geldstücke ausgab, es kehrte immer wieder auf unerklärliche Weise in ihre Geldbörse zurück. So konnte sie bis zu ihrem Ende sorgenfrei leben.

Quelle: Mythenpflege



Der Nixstein ist das Tor zu einem wunderbaren unterirdischen Schlosse, voll von Schätzen und Perlen. In hellen Sommernächten kommen die Nixen hervor und beteiligen sich als weißgekleidete Jungfrauen am Tanze im nahen Strehla. Kurz vor Mitternacht müssen sie in ihr feuchtes Element zurückkehren. Zwei Jünglinge schlichen ihnen durch die Elbwiesen nach und sahen, wie sie beim zwölften Glockenschlage die menschliche Gewandung von sich warfen und lachend in die offene Pforte des Steins mit ihrem Fischschwanz hineinschlüpften.
Hier kommt jährlich ein Mensch um. Auch sieht man hier oft Wäsche zum Trocknen aufgehängt, so den Nixen gehört; es sitzt eine Person darauf, welche Schuhe flickt und verschwindet, wenn jemand zu dem Stein kommt. Zuweilen kommt von hier ein Frauenzimmer in die Stadt, dessen Kleider an den Füßes naß sind, das dann Waren einkauft und am Felsen wieder verschwindet.
Ein Mann zu Pferde, gestiefelt und gespornt, ist zur Hebamme in die Stadt gekommen und hat sie genötigt, mit ihm zu gehen, ihr auch heilig versichert, daß ihr nichts geschehen sollte. Wie sie beide an den Felsen gekommen, habe er mit der Rute daran geschlagen, da habe sich der Felsen aufgetan und sie sind in ein reichverziertes Gemach getreten, worin eine kranke Frau gelegen. Nachdem die Wehmutter der kranken Frau geholfen, habe der Mann eine Mulde voll Goldstücke ins Zimmer gebracht und sie genötigt, soviel Geld zu nehmen, wie ihr beliebe. Diese aber hat, nach vorhergegangener Warnung der Frau, nicht mehr genommen, als ihr gebührte, worauf jener die Mulde mit den Worten: "Das hat dir Gott geraten" wieder hinausgetragen. Ohne Schaden kam die Frau aus dem unterirdischen Gemach heraus. Das Geldstück ist der Frau, sobald sie es ausgegeben, wieder von selbst in die Tasche gekommen.

Quelle: Oschatz-damals (Heimatbuch für Schule und Haus)

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